(von links) Jagdvorsteher Bernhard Popp, Jagdpächter Dr. Wolfgang Kornder und der ehemalige Jagdpächter Hans Webersberger
(von links) Jagdvorsteher Bernhard Popp, Jagdpächter Dr. Wolfgang Kornder und der ehemalige Jagdpächter Hans Webersberger

Waldexkursion Wernsbach mit Vorstellung von hunting4future  

 

Die Jagdgenossenschaft Wernsbach lädt Mitglieder und Interessierte jährlich zu einer Waldexkursion ein, so auch am Samstag, dem 7. März 2020. Der Zustand des Waldes steht bei diesem Waldbegang im Mittelpunkt. Erfreulicherweise folgten dieser Einladung weit über 50 Personen, nicht nur aus Wernsbach sondern auch aus der Region. ... (Weiteres (Bilder, Beschreibung) auch in der Galerie.) 

 

Unten der Pressebericht vom 11. März 2020 von Fritz Arnold mit freundlicher Genehmigung der Fränkischen Landeszeitung. 

 

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Anbei der Pressebericht vom 11. März 2020 von Fritz Arnold mit freundlicher Genehmigung der Fränkischen Landeszeitung.
200311 Wernsbach-Fränk. Landesz. (FLZ).p
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Bernhard Rückert (Leiter Forstverwaltung Lohr), Klaus Schulz (ANW Bayern), André Lamontain (Forstverwaltung Lohr), Torsten Ruf (BN), W. Kornder (ÖJV Bayern), M. Wallrapp (Juliusspital Würzburg), Berthold Wagner (BN). (Foto R. Pleier)
Bernhard Rückert (Leiter Forstverwaltung Lohr), Klaus Schulz (ANW Bayern), André Lamontain (Forstverwaltung Lohr), Torsten Ruf (BN), W. Kornder (ÖJV Bayern), M. Wallrapp (Juliusspital Würzburg), Berthold Wagner (BN). (Foto R. Pleier)

Pressetermin mit Roland Pleier von der Main-Post

am 28. Februar 2020 im Stadtwald von Lohr

 

Siehe Kurzbericht in der Galerie.  

 

Hier der Bericht in der Main-Post:

https://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Alarm-der-OEko-Jaeger-Finanziert-der-Freistaat-nur-in-Rehfutter;art129810,10421412

 


Verleumderisch und unseriös

Der Bericht zu hunting4future vom 6. Febr. 2020 in den Nürnberger Nachrichten wird vom Bayerischen Jagdverband (BJV) in einer Pressemitteilung vom Februar 2020 sinnwidrig und angereichert mit Unterstellungen und Verdrehungen aufgenommen. 

 

Der BJV hat den Bericht in den NN in fragwürdiger Weise aufgenommen und kommentiert. Hier ein Auszug, der exemplarisch die böswilligen Verdrehungen und Sinnentstellungen dokumentiert: 

 

Aus der Pressemitteilung des BJVs: 

 

"Selbsternannte Ökojäger machen mobil gegen das Reh

Eine kleine Gruppe selbsternannter Ökojäger blasen zum Kampf gegen das Reh. Sie sehen im Rehwild den größten Feind des Waldes und kämpfen laut zahlreichen Medienberichten „mit dem Gewehr gegen den Klimawandel“. „Wo man nicht schießt, wächst der Wald nicht“, heißt die Parole. Fragen nach einer tierschutzgerechten Jagd und nach Muttertierschutz werden als Sentimentalität abgetan. Auch die sorgfältige Erzeugung eines wertvollen Lebensmittels spielt da oft keine Rolle mehr. Nur draufhalten und totschießen ist die Devise, wenn man die Statements aus dem so genannten Ökologischen Jagdverein hört." 

 

Richtig ist: 

  • Wir machen weder "mobil" noch führen einen "Kampf" gegen das Reh.  Diese Rhetorik von "Kampf", Mobilmachung und "Feldzug" entstammt dem Denken des BJVs. 
  • Wir sind "Ökojäger", weil für uns und für die seriöse Wissenschaft das Zusammenspiel von Lebensraum und Wild, von Pflanzen und Pflanzenfressern, der richtige Ansatz ist. Damit stützen wir uns auf allgemein anerkannte ökologische Grundätze. Die Titulierung "selbsternannt" soll wohl suggerieren, dass  unsere Sicht unhaltbar und rein subjektiv ist.  
  • Wir sehen im Rehwild nicht "den größten Feind des Waldes". Denn das Rehwild kann überhaupt nichts dafür, dass es von unvernünftigen Jägern in Dichten gehalten wird, die dem Wald gravierend schaden. Wir halten es für grundsätzlich falsch, Tieren feindseliges Verhalten zu unterstellen und damit Schuld für fehlerhaftes menschliches Verhalten anzulasten oder gar eine "Schuld" zuzusprechen, denn die Schuldfrage setzt immer ein entsprechendes Bewusstsein voraus,  das im Gegensatz zum Tier nur der Mensch  hat. 
  • Die Überschrift "Mit dem Gewehr gegen den Klimawandel" im Bericht der NN ist eine komprimierte und pointierte Zusammenfassung. Diese besagt schlicht und einfach , dass der Aufbau stabilerer Wälder im Zeitalter des Klimawandels nur bei angepassten Schalenwildbeständen möglich ist. 
  • „Wo man nicht schießt, wächst der Wald nicht“: In unserer Kulturlandschaft müssen Schalenwildbestände angepasst werden, weil sie keine natürlichen Feinde mehr haben und ansonsten ihren Lebensraum, z.B. den Wald, zerstören würden. Dieses Anpassen erfolgt völlig legitim durch das Erlegen, durch das "Schießen" von Tieren. 
  • Wir sprechen uns nirgends gegen eine "tierschutzgerechte Jagd" oder den "Muttertierschutz" aus und tun dies auch nicht als Sentimentalität ab. Tierschutz und verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen (GG 20a) nehmen wir sehr ernst. 
  • Dass Wildfleisch ein wertvolles Lebensmittel ist, wissen wir zu schätzen. Bei der Jagd geht es ganz im Sinne des Tierschutzgesetztes (§ 1, §4 und §17) um das Töten von Tieren, um Schäden abzuwehren und/oder diese Tiere als wertvolles Lebensmittel zu nützen. 
  • Wir stehen dazu, dass wir durch "Totschießen" den im Zeitalter des Klimawandels dringend nötigen Waldumbau durch das Herstellen angepasster Schalenwildbestände stützen.  Und wir fragen uns, wie im  Bayerischen Jagdverband (BJV) Tiere "erlegt" werden (in der Jägersprache Fachbegriff für "getötet" werden) ohne sie "totzuschießen".  

 

Auch viele der weiteren Ausführungen in der PM des BJVs verdrehen Tatsachen oder sind Halbwahrheiten. Wer sich die Mühe machen will, den NN-Artikel und die BJV-PM zu vergleichen, kann dies hier tun: 

- NN-Artikel zu hunting4future: 

https://www.nordbayern.de/region/klimaschutz-mit-gewehr-hunting4future-will-den-wald-retten-1.9802819 

- Die PM des BJVs ist als Download angehängt oder kann im Internet aufgerufen werden: https://www.jagd-bayern.de/schluss-mit-dem-gnadenlosen-feldzug-gegen-rehwild/ 

 

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Pressemitteilung des Bayerischen Jagdvereines zu hunting4future vom Februar 2020
PRESSEMITTEILUNG-Schluss-mit-Feldzug-geg
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Bayerisches landwirtschaftliches Wochenblatt 

31. Jan. 2020, S. 29 


hunting4future -

Presse-Exkursion mit den Nürnberger Nachrichten (NN) 

im Wald bei Allersberg (Mfr., Bayern)

am 31. Jan. 2020

 

 

Anbei der Bericht zu unserer Exkursion in den Nürnberger Nachrichten, 6. Febr. 2020, Ankündigung auf der Titelseite (s. rechts) und Bericht unter Region & Bayern, S. 15: "Mit dem Gewehr gegen den Klimawandel" von Martin Müller. 

https://www.nordbayern.de/region/klimaschutz-mit-gewehr-hunting4future-will-den-wald-retten-1.9802819

 

Bilder und Kurzbeschreibung in der Galerie 

 


Hunting4future BDF aktuell 12-2019, S. 12


Hunting4future  in der ÖkoJagd 19-3, Seite 5f

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Hunting4future - ÖKOJAGD 19-3.pdf
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