Von links: Dr. Ralf Straußberger (BN), Uwe Köberlein (ÖJV Bayern), Dr. Wolfgang Kornder (ÖJV Bayern), Herbert Fuchs (Waldbesitzer), Stefan Kolonko (ANW Bayern)
Von links: Dr. Ralf Straußberger (BN), Uwe Köberlein (ÖJV Bayern), Dr. Wolfgang Kornder (ÖJV Bayern), Herbert Fuchs (Waldbesitzer), Stefan Kolonko (ANW Bayern)

hunting4future -

Presse-Exkursion mit den Nürnberger Nachrichten (NN) 

im Wald bei Allersberg (Mfr., Bayern)

am 31. Jan. 2020

 

Zusammen mit Dr. Ralf Straußberger (BN), Stefan Kolonko (ANW Bayern), Herbert Fuchs (Waldbesitzer aus Ebenried), 

Uwe Köberlein und Dr. Wolfgang Kornder (beide ÖJV Bayern) waren wir im Wald von Herrn Fuchs unterwegs, um Sinn und Bedeutung von huntig4future vor Ort herauszustellen.

 

Aufgrund zu hoher Rehwildbestände existiert im Wald von H. Fuchs trotz vorhandener Alttannen keine Verjüngung, - außer im Weiserzaun. Frappierend, wie an den Zaungrenzen der Bewuchs junger Tannen und des Edellaubholzes wie abgeschnitten aufhört. Lediglich die verbissunempfindliche, aber in unseren Breiten nicht mehr stabile Fichte kommt gelegentlich als Verjüngung vor (Bilder s.u.). 

 

Unser Ziel ist es, Waldbesitzer und Jäger, Politiker und Natur-Interessierte für angepasste Schalenwildbestände zu gewinnen, denn davon profitieren alle in unserer Gesellschaft und auch das Wild, dem Dichte-Stress und so manche Krankheitsübertragung erspart  bleiben. 

 

Zum Bericht von Martin Müller in der NN vom 6. Febr. 2020 

 


Neu: Flyer „hunting4future“ ist verfügbar

 

Unser Flyer zu hunting4future ist fertig und steht als Download zur Verfügung.

Gedruckte Flyer können über die Geschäftsstelle oder direkt bei hunting4future.org in Kürze kostenlos angefordert werden.

 

Unser Ziel ist es, Bewusstsein für „Wald vor Wild“ zu schaffen und dabei z.B. gemeinsame Presseauftritte und Gespräche mit relevanten Personen/Stellen zu führen.

 

Download
Flyer_Hunting4future_klein.pdf
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Hunting4future Bayern 

Obwohl es teilweise regnete, war die Exkursion "Waldstützende Jagd" in Dutzenthal, Gmd. Sugenheim, mit etwa 20 Teilnehmern gut  besucht und ein voller Erfolg. Vor allem Jagdgenossen aus Krautostheim, aber auch eine kleine Gruppe der JG Ulsenheim bekamen einen Eindruck davon, was die Jagd für den dringend notwendigen Waldumbau leisten kann (könnte).

Im Bild Dr. Kornder bei der Schlussrunde, wo er auch noch einmal auf die Initiative hunting4future hinwies. 

Der Wald der Karl-Oskar-Koenigs-Stiftung wird seit 2009 von Dr. W. Kornder waldstützend bejagt. Bilder dazu s. in der Galerie unten. 

 


Auf der Fridaysforfuture-Demo am 29.11.2019 in Erlangen: 

Forsters4future + hunting4future waren vertreten!


Bei solchen Rotwildmassen entwickelt sich kein Wald mehr natürlich. Diese Handyaufnahme aus dem hessischen Jossgrund entstand 2019 zufällig.

Wo sich im Winter solche Rehwildrudel (hier ein sog. "Sprung" mit 15 Rehen) bilden,  zeigt sich auch für den unbedarften Beobachter, dass es bei uns sehr viel Rehwild gibt. Rehwild verursacht aber im Wald große Verbissschäden, die im Bayerischen Forstlichen Gutachten alle drei Jahre statistisch abgesichert erhoben werden. Im Waldsterben 2.0 ist dies eine zusätzliche Belastung für den Wald.

Die Aufnahmen der total verbissenen Eiche, Buche und Fichte stammen ganz aktuell vom Okt 2019. Das Gras drum herum passt idealtypisch dazu. "Wald" kann unter derartigen Verbissverhältnissen nicht entstehen!

Wenn junge Eichen durch Rehwildverbiss so zugerichtet sind, erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar. Wie will da ein klimastabiler Wald aufwachsen?

Im südlichen Steigerwald in Franken (Bayern) vertrocknet wie im Nationalpark Hainich in Thüringen auch ein Teil der alten Buchen, die wir bislang für klimatstabil hielten. Im Gegensatz zu den Buchen sind die Eichen - hier im Film links - grün. Es zeigt sich, dass wir vor allem auf die Eichen setzen müssen. Die Haupttriebe (= sog. Leittrieb) der jungen Eichenpflanzen werden aber sehr gerne gefressen ("verbissen"). Die Jagd hat hier, wie von den Jagd- und Waldgesetzen vorgeschrieben, angepasste Schalenwildbestände herzustellen, so dass der Zukunftsbaum Eiche wachsen kann.