Schalenwild bejagen, warum?
Nachtzieltechnik auf Rehwild? 
Onlineseminar am 17. Juni 2024, 19:00 – ca. 20:30 Uhr
Frank-Christian Heute legt dar, welche Auswirkungen Schalenwildbestände auf die Pflanzenwelt haben, angefangen bei krautigen Pflanzen bis hin zu den Bäumen. Eindrücklich zeigte er, wie zu hohe Schalenwildbestände ganze Wälder entmischen. Anhand von Beispielrevieren oder mit Hilfe von Weiserzäunen lässt sich das überzeugend zeigen.  Die Lösung liegt darin, die Schalenwildbestände, vor allem Rot- und Rehwild, an ihren Lebensraum anzupassen. Daraus erklärt sich die Notwendigkeit der Schalenwildbejagung. 
Das Rehwild ist mit Abstand unsere häufigste Schalenwildart. Dementsprechend groß ist sein Einfluss auf Biotope. Damit stellt sich die Frage einer effektiven, zielorientierten Bejagung. Rolf Müller berichtet von Erfahrungen mit der Nachtzieltechnik vor allem auf Rehwild in Baden-Württemberg, die dort seit2020 innerhalb der gesetzlichen Jagdzeit (eineinhalb Stunden vor und nach Sonnenaufgang / bzw  -untergang) erlaubt ist. Müller betrachtete Reh-, Rot- und Schwarzwild getrennt. Als Jagdart empfiehlt sich vor allem das Pirschen. Schwarzwild lässt sich besonders  - aber nicht nur - im Feldbereich gut bejagen. Schäden in der Landwirtschaft können dadurch deutlich verringert werden. Im Herbst-Winter kann man damit vor allem auf Rehwild, das dann eine hohe Aktivität in der Dämmerung hat, sehr effizient bejagen. Beim Rotwild muss der Einsatz sehr überlegt erfolgen. Jagen mit Nachtzieltechnik ist in Maßen und handwerklich richtig angewendet eine wichtige moderne Jagdmethode, die aber auch ihre Grenzen hat. 
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Frank-Christian Heute: was im Wald wächst und was nicht (mehr) h4f 240617
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H4F_Rolf_Müller_Einsatz_Nachtsichttechnik_in_BW_240617
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Hunting4future - Onlineseminar

Aktuelles aus der Reh- und Rotwildforschung

 

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg mit Studenten im Hörsaal in Freising und ca. 200 Teilnehmer:innen online. 

Die PPP-Präsentationen der Referenten finden sich als pdf´s unten. 

 

Ein herzlicher Dank an die Referenten und die Teilnehmer:innen!

 

 

Mittwoch, 29. Nov. 2023

Beginn 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

 

Die Genverarmung beim Rotwild ist in manchen Bereichen Deutschlands - im wahrsten Sinne des Wortes - nicht mehr zu übersehen. Julian Laumeier promoviert derzeit über diese Thematik. Er stellt den theoretischen Hintergrund und Schwerpunktbereiche vor allem aus Hessen vor und diskutiert praxisnahe Lösungsansätze.

 

Rehwild ist unsere mit Abstand häufigste Schalenwildart. Umso wichtiger ist es, unser Wissen und unsere Erfahrungen dazu immer wieder zu reflektieren. Frau Dr. Martina Hudler wird den derzeitigen Forschungsstand zu dieser interessanten Wildart referieren. 

 

Referenten und Themen der Kurzreferate (ca. 30 Minuten)

  • Julian Laumeier (UNI Gießen): Genverarmung beim Rotwild - Folgen und praxisnahe Lösungsansätze
  • Dr. Martina Hudler (HSWT Freising): Derzeitiger Forschungsstand zum Rehwild

Organisatorisches

Nach der Anmeldung per Mail erhalten Sie zeitnah zur Veranstaltung einen Zugangslink. Die Teilnahme ist über MS-Teams möglich, auch ohne dass man MS-Teams installiert hat. Wir bitten darum, den Link vorher zu testen. Das Portal ist ab 18.30 Uhr geöffnet.

 

Anmeldungen/Rückfragen sind ab sofort bei Uwe Köberlein möglich: uwe.koeberlein@oejv-bayern.de

 

 

Die Veranstaltungsreihe wird mit aktuellen Themen fortgesetzt. 

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Julian Laumeier: Rotwildgenetik in NRW und Hessen - h4f 231127
Julian Laumeier - Vortrag ÖJV Bayern.pd
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Dr. M. Hudler: Derzeitiger Forschungsstand zum Rehwild - h4f 231129
Vortrag Dr. M. Hudler h4f 231129.pdf
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Hauptsächlich Eichen-Naturverjüngung ohne Schutzmaßnahmen auf einer Käferfläche in Dutzenthal
Hauptsächlich Eichen-Naturverjüngung ohne Schutzmaßnahmen auf einer Käferfläche in Dutzenthal

Im ÖJV-Onlineseminar

-  Möglichkeiten von Jagdgenossenschaften zur

   Hinwirkung auf angepasste Wildbestände

 - Waldorientierte Bejagungsmöglichkeiten in

   Zeiten des Klimawandels

 

Mittwoch, 5. April 2023

Beginn 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

 

wurde zum Abschluss explizit auf hunting4future hingewiesen. 

Die Referate finden Sie als pdf im Anhang. 

 

 

Referenten und Themen der Kurzreferate (ca. 30 Minuten)

 

Armin Heidingsfelder (Diplom-Forstwirt, Bayerischer Bauernverband, Hauptgeschäftsstelle Mittelfranken): Möglichkeiten von Jagdgenossenschaften zur Hinwirkung auf angepasste Wildbestände

 

Philipp Bust (Jagdreferent BBV): Waldorientierte Bejagungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels

 

 

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Möglichkeiten von Jagdgenossenschaften zur Hinwirkung auf angepasste Wildbestände - Armin Heidingsfelder
Möglichkeiten_Jagdgenossenschaften_angep
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Waldorientierte Bejagungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels - Philipp Bust 230405
Waldorientierte Bejagungsmöglichkeiten -
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ÖJV - Onlineseminar Jagd-Umwelt-Naturschutz

-      Bejagungsstrategien beim Rehwild

-      Rotwildmanagement in Zeiten des Klimawandels

Dienstag, 17. Januar 2023

Beginn 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

 

Das Seminar hatte bislang mit die höchsten Anmeldungen (über 300). Wir bitten die anfänglichen Probleme mit dem Einwählen zu entschuldigen. Bislang konnte uns niemand sagen, wo der Fehler lag. Umso mehr möchten wir uns für die Geduld der gut 110 Teilnehmer:innen bedanken, von denen uns viele positive Rückmeldungen gaben.

Für alle, die noch rein wollten oder die manches noch nachlesen wollen, stellen wir unten zumindest die PDFs der Referenten zur Verfügung.

 

Referenten und Themen der Kurzreferate (ca. 30 Minuten)

Frank Christian Heute: Auswirkungen veränderter Bejagungsstrategien auf Rehwild

Prof. Dr. Marco Heurich: Wenn Wildnis an ihre Grenzen stößt: Rotwildforschung und – management im Nationalpark Bayerischer Wald.

 

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F. Chr. Heute - Auswirkung veränderter Bejagungsstrategien auf Rehwild - ÖJV-Onlineseminar 230119
F. Chr. Heute - Rehwildprojekt - ÖJV-Onl
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Prof. Marco Heurich - Wenn Wildnis an seine Grenzen stößt: Rotwildforschung und -management im NP Bay. Wald 230119
Vortrag Prof. Marco Heurich zum Rotwild
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Hunting4future - Onlineseminar: 

 

Jagd im Kreuzfeuer von Hege, Öffentlichkeit und Abschuss 

 

Do., 24. März 2022

Beginn 19.00 Uhr bis 20.45 Uhr

 

Zwei der drei Vorträge finden sich im Anhang.

Die e-Mail Adressen der Referenten können für Nachfragen leicht gegoogelt werden.   

 

 

Ein spannendes Seminar mit fast 110 Teilnehmer:innen.

Spannend, weil bewusst wurde, was um den Hirsch, um den "König der Wälder", so alles mitschwingt. Bilder, Narrative, die ins sich sehr mächtig sind und dazu noch von Interessengruppen mitbestimmt und verstärkt werden. Einen herzlichen Dank an Prof. Schraml.

 

Spannend die Öffentlichkeit der Jagd, die immer erlebnis-, gefühlsbetonter und weiblicher daherkommt. Aber wo bleibt die Ökologie, - oder gar die Ökonomie? Vielen Dank an Echkard Fuhr. 

 

Und dann die Philosophie: Warum darf man Tiere überhaupt töten? Was der Philosoph Sellmaier als Antwort entwickelte, regte unzweifelhaft zum Nachdenken an. Er gingt in seinem interessanten Ansatz von der Frage  aus, was das jeweilige Lebewesen mit dem vorzeitigen Tod verliert, und sieht auf dieser Ebene einen zentralen Unterschied zwischen dem uns so nahen Tier und dem Menschen im vorausschauendem bzw. strategischen Denken. 

 

Referenten und Themen der Kurzreferate (ca. 20 Minuten)

Der König ist tot, es lebe der König. Hirschbilder und ihre Folgen.

Prof. Dr. Ulrich Schraml (Universität Freiburg, aktuell Direktor der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg)

Zwischen alten Klischees und einer neuen Wahrnehmung der Jagd in der Öffentlichkeit 

Eckhard Fuhr (Journalist, stellvertretender Vorsitzender des ÖJV Brandenburg)

Wildtiere töten aus ethischer Perspektive

Prof. Dr. Stephan Sellmaier (Philosophieprofessor an der LMU, Forschungsstelle Neurophilosophie und Ethik der Neurowissenschaften)

 

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Zwischen alten Klischees und einer neuen Wahrnehmung der Jagd in der Öffentlichkeit - Eckhard Fuhr 220324
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Wildtiere töten aus ethischer Perspektive - Prof. Dr. Stephan Sellmaier 220324
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Kraftfutter wie Getreide gehört in die Mast von Nutztieren. Als Wildfutter regt es zum Verbiss an und gefährdet die Gesundheit der Rehe.
Kraftfutter wie Getreide gehört in die Mast von Nutztieren. Als Wildfutter regt es zum Verbiss an und gefährdet die Gesundheit der Rehe.

Hunting4future - Onlineseminar

Fütterung von Schalenwild

Mi. 2. Febr. 2022

Beginn 19.00 Uhr bis 20.50 Uhr

 

Das mit weit über 90 Teilnehmer:innen sehr gute besuchte Seminar war hochinteressant. Die beiden Praxisberichte rundeten das gut nachvollziehbare wissenschaftliche Eingangsreferat überzeugend ab.      

Die PP-Präsentationen der Referent:innen finden Sie im Anhang. 

 

Referenten und Themen der Kurzreferate (ca. 20 Minuten)

Prof. Dr. Andreas König: Forschungen zur Ernährungslage des Rehwildes

FD DI Martin Straubinger (Gräfl. Foscari Widmann Rezzonico’sche Forstdirektion: Auflassung der  Rotwildfütterungen und deren Folgen im Forstbetrieb Foscari in Kärnten

Waldaufseher Klemens Nenning: Fütterungsauflösung aus praktischer Sicht

Moderation: Uwe Köberlein (Mitinitiator von hunting4future)

 

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Prof. Dr. König - Forschungen zur Rehwildernährung
Prof. König - Rehwildernährung 220202 -
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Klemens Nenning - Natürliche Wildüberwinterung (Hittisau)
Klemens Nenning - Natürliche Wildüberwin
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FD Straubinger - Fütterungsauflassung im Forstbetrieb Foscari (Kärnten)
FD Straubinger - Fütterungsauflassung im
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Bericht und Audiolink

zum ÖJV-Onlineseminar

50 Jahre Horst Stern: Bemerkungen über den Rothirsch

Di. 21.12.2021

Beginn 19.00 Uhr bis ca. 20.10 Uhr

 

Der Film findet sich auf youtube. der Audiomitschnitt der Veranstaltung ebenfalls.

 

Der von Dr. Wolfgang Kornder moderierte Gesprächsabend wurde durch Interviewmitschnitte von Dr. Georg Sperber eingeleitet, der Mitinitiator und Mitgestalter des Stern-Filmes war. (Interviewausschnitte aufgenommen Nov. 2021)

 

-       Haselhühner überzeugten Stern: In dem vom Rotwild leergefressenen bayerischen Wald taten sich Haselhühner schwer, eine ausreichende Nahrungsgrundlage zu finden. Bei einem Spaziergang mit Dr. Sperber wurde dies Horst Stern bewusst, so dass er sich für den Film entschied.

-       Bernhard Grzimek zieht mit: Damalige Größen aus der Tier- und Naturszene wie Bernhard Grzimek konnten für die Sache gewonnen werden.

-       Schälschäden überzeugten Staatsminister Eisenmann: Politisch war der damalige Staatsminister Hans Eisenmann eine ganz wichtige Figur, den Dr. Sperber aufgrund der massiven Schälschäden im Bayerischen Wald für die Reduktion des Rotwildes gewinnen konnte.

-       Rotwildreduktion im Wintergatter: Die Reduktion des Rotwildes erfolgte durch einige wenige angestellte, engagierte Jäger rechtlich ganz sauber im Wintergatter.

 

Dann folgte Prof. Dr. Ulrich Schraml (1997 Promotion an der Forstwissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg/Brsg. mit einer Arbeit über Normen und Verhalten von Jägern, seit 2014 Leitung der Professur für Forst- und Umweltpolitik, Universität Freiburg, aktuell Direktor der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg)

 

Ulrich Schraml sieht in dem Film von 1971 eine Zäsur im Jagd-Wild-Bereich. Dadurch, dass Horst Stern das damals gängige „Hirschbild“ auf- und angriff und sich dabei nicht scheute, die im Hintergrund stehenden menschlichen Verursacher dieser Misere zu benennen, bekam er die nötige Aufmerksamkeit und erzeugte eine Atmosphäre, die ankam. Nach wie vor aktuell sind die damals normengebenden Strukturen vorhanden, wo in geschlossenen Kreisen ein entsprechend normiertes Weltbild erzeugt und aufrechterhalten wird. Der jagdliche „Kulturkampf“ in Bayern, oftmals ausgetragen in Grabenkämpfen, weise ja darauf hin. Allerdings ist die Analyse der Umwelt und des Waldes heute viel fundierter als zu Stern´s Zeiten. Heute versuchen manche Gruppierungen ein neues Hirschbild zu entwickeln und zu verankern, das den Rothirsch nicht als Zerstörer des Waldes, sondern als Biotopbildner und als Symbol der Freiheit darstellt, um damit die Politik zu beeinflussen. Stern liegt inzwischen 50 Jahre zurück. Wir bräuchten wieder charismatische, medienerfahrene und mutige Leute, die Stern´s damaliges Anliegen heute vernehmbar zur Sprache bringen. Politisch sollte der Vorrang des Waldes klar benannt werden.

 

Prof. Dr. Hubert Weiger (Von 2002 bis 2018 Vorsitzender des BUND Naturschutz Bayern, von 2007 bis 2019 Vorsitzender des  Bundesverbandes, des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den er 1975 mitgegründet hat.

 

Hubert Weiger, der in der Gruppe „Ökologie“ in den 70ger Jahren zusammen mit Konrad Lorenz, Hubert Weinzierl, Horst Stern oder Georg Sperber als junger Forstreferendar mitgearbeitet hat, hat den Film nicht nur aus der Sicht der Forstwirtschaft gesehen, sondern auch aus der Sicht des Naturschutzes. Das Symboltier „Rothirsch“ war ja damals einseitig normiert und omnipräsent. Und im Naturschutz regte sich bereits damals Kritik und so wuchs die Haltung im Bund Naturschutz, zu hohe Schalenwildbestände zu problematisieren. Stern war in dieser Diskussion vielleicht der prägnanteste Kritiker mit einer „befreienden“ Botschaft. So wurde Stern zum „Segen für den modernen Naturschutz“. 

Weiger betonte die Problematik zu hoher Schalenwildbestände (vor allem Rot-, Reh- und Gamswild). Zum saurem Regen in den 70ger Jahren kam hinzu, dass der Wald von unten durch überhöhte Schalenwildbestände eine weitere gravierende Bedrohung erfuhr. „Wald vor Wild“ wurde der Sache nach damals von Minister Hans Eisenmann formuliert und politisch mitgetragen. Wer Schalenwildbestände anpasst, schützt den Wald, den Waldnaturschutz und letztlich auch den Lebensraum des Schalenwildes. Der in der Diskussion gebetsmühlenartig vorgebrachte diffamierende Vorwurf, wer Schalenwildbestände anpasse sei ein „Schädlingsbekämpfer“, ist „absurd“. Auch heute noch haben wir teils „maßlos überhöhte“ Schalenwildbestände. Wir haben aber inzwischen viele gute Beispiele, die zeigen können, „wie (z.B.) fantastische Weißtannenverjüngungen“  und Edellaubholz als Naturverjüngung  hochkommen. Die „gesellschaftliche Aufgabe der Jagd“ ist nach wie vor sehr aktuell  und sollte endlich auf der Fläche realisiert werden.

 

Der Abend hat gezeigt, dass auch 50 Jahre nach der Erstaustrahlung des Filmes die Inhalte aktuell wie damals sind. 

 

Dr. Wolfgang Kornder

 

(1. Vorsitzender ÖJV Bayern und Mitinitiator von hunting4future) 

 

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Horst Stern - 50 Jahre Bemerkungen über
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Hunting4future - Onlineseminar

Wald(um)bau, Rotwild und der Wolf

Mi. 20. Okt. 2021

Beginn 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

 

Das Seminar war mit dem Bogen vom Wald über das Rotwild zu den Wölfen sehr spannend und sehr gut besucht.  

Im Anhang finden Sie die Referate des Onlineseminares als Download.  

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Prof. Dr. Manfred Schölch (Vorsitzender ANW Bayern): Zum Einfluss des Schalenwildverbisses auf Bäume
Prof. Schoelch_Rehwildverbiss_und_Waldba
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Daniel Zippert (Betriebsleiter BaySF Hammelburg): Das Rotwildmanagementkonzept des Forstbetriebes Hammelburg
211020_Präsentation_Rotwildmanagementkon
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David Gerke (Gruppe Wolf Schweiz): Wer Hirsche sät, wird Wölfe ernten!
Praesentation_RotwildWolf_OEJV - David G
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Zu hohe Rehwildbestände bedingen vielfaches Tierleid. 2020 gab es ca. 200.000 Wildunfälle mit Rehwild in Deutschland!
Zu hohe Rehwildbestände bedingen vielfaches Tierleid. 2020 gab es ca. 200.000 Wildunfälle mit Rehwild in Deutschland!

Hunting4future - Onlineseminar

Effektiv jagen – und der Tierschutz jagt mit!

14. Sept. 2021

 

Die pdf´s mit den Vorträgen der Referenten finden Sie im Anhang. 

 

Das Seminar mit über 70 Teilnehmer:innen wurde z.B. auf der Homepage des Vorarlberger Waldvereins aufgenommen: Tierschutzgerechte Rotwildreduktion – Waldverein  

Dazu berichtete das bayerische landwirtschaftliche Wochenblatt (4.10.2021: Ökologischer Jagdverein Bayern vergibt Wald-vor-Wild-Preis.) https://www.wochenblatt-dlv.de/feld-stall/wald/acht-baumarten-windwurfflaeche-566952?utm_campaign=blw-mo-fr-nl&utm_source=blw-nl&utm_medium=newsletter-link&utm_term=2021-10-04

 

  

 

 

Der Tierschutz gewinnt in unserer Gesellschaft zu Recht an Bedeutung und ist wie der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen im Grundgesetz (20a GG) fest verankert.

 

Nach dem Tierschutzgesetz hat der Mensch aus seiner Verantwortung für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leid oder Schäden zufügen. Da zum Tierschutz auch das Töten von Tieren gehört, ist nicht nur im Schlachthaus, sondern auch bei der Jagd oder beim Fischfang verantwortungsvoll damit umzugehen. Zugleich ist zu beachten, dass angesichts von Tierseuchen, wie z. B. der Afrikanischen Schweinepest (ASP), oder von zu hohen Wildbeständen viele Probleme, wirtschaftliche Schäden, auch Leid und Stress für wildlebende Tiere entstehen, die durch effektives Jagen verringert werden können. Das Onlineseminar „Effektiv Jagen - und der Tierschutz jagt mit!“ will den Blick dafür schärfen.

 

Mit drei Referaten wollen wir dazu grundlegende Gedanken und Beispiele aus der Praxis zur Diskussion stellen. Hunting4future will damit einen Diskussionsbeitrag zu einem schwierigen, aber wichtigen Thema liefern.

 

 

Referenten und Themen der Kurzreferate (ca. 20 Minuten)

 

Dr. Wolfgang Kornder (Mitinitiator von hunting4future): Überlegungen zu Jagd und Tierschutz

Michael Bartl (Jagdpächter): Jagen mit dem Wärmebild

Roland Kaiser (Leiter des Thüringer Forstamts Sonneberg): (Zeitgemäßer) Saufang

 

Moderation: Uwe Köberlein (Mitinitiator von hunting4future)

 

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Überlegungen zu Jagd und Tierschutz - Dr. W. Kornder - h4f 210914
210914_h4f_Onlineseminar_Tierschutz - Ja
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Saufang_ÖJV - R. Kaiser h4f 210914
Saufang_ÖJV - R. Kaiser h4f 210914.pdf
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Wärmebildtechnik auf der Jagd - Michael Bartl - h4f 210914
Wärmebildtechnik auf der Jagd - Michael
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Impressionen vom Onlineseminar am 9. Juni 2021
Impressionen vom Onlineseminar am 9. Juni 2021

Hunting4future: Huftiere, Wald und Jagd

Onlineseminar Wissenschaft und Praxis   

am 9. Juni 2021

Beginn 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

 

Im Anhang finden Sie die pdf´s der PowerPoint-Präsentationen! 

 

Klimawandel, Artenschwund und der drängende Waldumbau stellen uns vor gewaltige Aufgaben. Im Onlineseminar beleuchten wir dazu die Rolle der Huftiere in unterschiedlichen Ökosystemen, stellen Bayerns größtes Waldumbauprojekt im Privatwald vor und beschäftigen uns mit der Rehwildbejagung im Wirtschaftswald.

 

Hunting4future will damit auf wissenschaftlicher und praktischer Basis zur Klärung drängender Fragen beitragen.

 

Referenten und Themen der Kurzreferate (ca. 20 Minuten)

Prof. Dr. Jörg Müller (Professor für Tierökologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und stellvertretender Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald.): Huftiere im Wald – Fluch oder Segen für die biologische Vielfalt?

Dr. Ralf Straußberger (Waldreferent des BN): Zukunftswald Rohr – Bayerns größtes Waldumbauprojekt im Privatwald

Philip Bust (Fachreferent Jagd- und Wildtiermanagement des BBV): Effektive Rehwildbejagung 

 

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Philip Bust - Effektive Rehwildbejagung
2021_06_09_Präsentation_Hunting4futur -
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Prof. Dr. Jörg Müller - Huftiere im Wald - Fluch oder Segen für die biologische Vielfalt?
210609_Prof._Dr._Jörg_Müller_Huftiere_in
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Dr. Ralf Straußberger: Zukunftswald Rohr ...
Waldumbauprojekte Zukunftswald Rohr BN S
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